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Wenn wir mit unseren Kunden über ein mögliches Re-Design sprechen, denken viele zunächst nur an eine optische Auffrischung der Marke. Der wirkliche Nutzen eines neuen Markenauftritts wird deshalb häufig unterschätzt. Doch ein erfolgreiches Re-Design beginnt nicht mit der Frage nach der reinen Optik, sondern mit der Frage, ob die Marke noch zu dem passt, was sie heute ist und wo sie perspektivisch hin will.

Ein Corporate Design hat allgemein gesehen kein Ablaufdatum. Es gibt keine Frist, zu der eine Marke automatisch veraltet oder „nicht mehr gut aussieht“. Viele Unternehmen arbeiten seit Jahrzehnten sehr erfolgreich mit visuellen Identitäten, die sich kaum verändert haben. Nicht, weil sie zufällig immer noch modern wirken, sondern weil ihr Markenauftritt strategisch gut durchdacht worden ist und flexibel genug ist, um mit der Zeit zu gehen.

Es ist also nicht das Ziel, zwanghaft etwas Neues zu machen. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, zu erkennen, wann wirklich etwas verändert werden muss.

Wenn die Marke nicht mehr zum Unternehmen passt

Ein Re-Design ist sinnvoll, sobald eine Lücke entsteht: zwischen dem, was ein Unternehmen ist, und dem, wie es wahrgenommen wird. Dafür kann es verschiedenste Gründe geben:

  1. Die Zielgruppe des Unternehmens hat sich verändert
  2. Das Unternehmen ist stark gewachsen
  3. Der Wettbewerb wirkt relevanter
  4. Das Design schränkt ein und erfordert ständige Sonderlösungen
  5. Das Unternehmen hat sich neu ausgerichtet

Hier ist es essenziell, den richtigen Zeitpunkt für Veränderung zu erkennen, nämlich dann, wenn Positionierung und Wahrnehmung nicht mehr übereinstimmen. Ein Markenauftritt, der nicht mehr zum Kern der Marke passt, schwächt langfristig Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Re-Design heißt nicht automatisch alles neu machen

Der größte Fehler in der Vorbereitung auf ein Re-Design ist die Annahme, dass die Marke komplett neu erfunden werden muss. Dabei ist das in den seltensten Fällen notwendig. Im Redesign-Prozess geht es vielmehr darum, herauszuarbeiten, was bleiben muss und was sich verändern kann.

Manchmal reichen bereits Feinjustierungen an Logo, Typografie, Farbe oder am Designsystem aus. In anderen Fällen bedarf es einer deutlichen Neupositionierung. In jedem Fall gilt es, die individuellen Anforderungen einer Marke zu verstehen und den tatsächlichen Bedarf sorgfältig zu prüfen.

Der eigentliche Mehrwert eines Re-Designs entsteht dann, wenn Kernbotschaften, Werte und Markenpositionierung so transportiert und dargestellt werden, dass sie für die Zielgruppe klar verständlich und nachvollziehbar werden – und das deutlich präziser als zuvor.

Zeit für einen neuen Anstrich?

Wenn du dir unsicher bist, ob dein Unternehmen noch mit dem Geist der Zeit geht, lass uns gerne ins Gespräch kommen. Gemeinsam prüfen wir die Ausgangslage und analysieren deinen Markenauftritt auf Entwicklungspotenziale.

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